
Montags unterrichte Englisch für die Auszubildenden in der antauris AG in Hamburg. Jedes Mal kommen zwischen vier und zehn Teilnehmern. Je nach Arbeitsbelastung, Schule, Urlaub oder Krankheit.
Die antauris AG, mit ihrer Zentrale in Hamburg ist ein bundesweit agierendes Beratungsunternehmen und IT-Systemhaus sowie Service Partner und Anbieter für systemnahe Unternehmens¬anwendungen im Bereich Server- und Storage-Lösungen.
Als autorisierter Partner führender Technologiehersteller bietet sie ihren Kunden eine enge Zusammenarbeit in allen Fragen unternehmensspezifischer Hard- und Software-Umgebungen.
Das Leistungsprofil umfasst die ganzheitliche Beratung, gemeinsames Projektmanagement, technische Trainings und Implementierung unterschiedlichster Software-Systeme.
Montag, 8. Juni 2009
08. Juni - antauris AG
Sonntag, 7. Juni 2009
07. Juni - die Auferstehungsgemeinde Rendsburg
Ein Mal im Monat predige ich in der Auferstehungsgemeinde Rendsburg eine evangelische Freikirche im Mülheimer Verband.
Die Gemeinde ist recht klein mit ca. 20 Mitgliedern und auch schon überaltet. Über die Hälfte der Gemeinde besteht aus Russland-Deutscher bzw. Aussiedler. Ich bin meistens am 2. Sonntag im Monat dort und der Gottesdienst geht vom 19.00 bis ca. 20.15.
Die Auferstehungsgemeinde Rendsburg ist eine selbstständige evangelische Freikirche. Sie gehört zum Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden.
Gottes Wort, die Bibel, ist der Maßstab für Leben und Lehre der Gemeindeglieder.
Kontakt zu anderen Kirchen und Freikirchen in Rendsburg ist sehr gutvorhanden, die Gemeinde distanziert sich von allen Sekten und jeglicher Form der Sektiererei.
Von der evangelischen Landeskirche unterscheidet die sich Gemeinde nicht durch das Glaubensbekenntnis, sondern durch die Gemeindepraxis. Nur der kann Mitglied werden, der bereit ist, Jesus Christus als den Herrn seines Lebens bei sich aufzunehmen und sich der Herrschaft und Führung Gottes zu unterstellen.
Alle Gemeindeglieder nehmen am Gemeindeleben teil und haben die Möglichkeit der Mitarbeit.
Der Glaube an unseren Erlöser Jesus Christus rettet aus Verlorenheit und schenkt aus Gnade Gemeinschaft mit Gott und das ewige Leben. Es ist das Ziel der Verkündigung und Predigt, dieses heilsame Evangelium möglichst vielen Menschen nahe zubringen.
In der Gemeinde soll jeder, egal ob er Gott schon kennt oder noch auf der Suche ist, Geborgenheit und Wärme empfangen. Die Gemeinde ist keine geschlossene Gesellschaft, sondern eine offene Gemeinde.
Gäste, die fragend sind und sich nach Gemeinschaft sehnen, Menschen, die nicht allein sein möchten mit ihren Fragen und Zweifeln, und Menschen, die einfach einmal die Gemeinde in Rendsburg kennen lernen wollen, sind gerne eingeladen.
Die Auferstehungsgemeinde Rendsburg in der Rosenstrasse möchte helfen, persönliche Beziehungen zu Gott und anderen Menschen möglich zu machen.
Samstag, 6. Juni 2009
06. Juni - D-Day und Operation Overlord
Da heute D-Day ist – wollte ich selbst noch ein Mal vieles nachlesen und jetzt schriebe ich hier alles auf bzw. ab.
Die Operation Overlord war eine Operation der westlichen Alliierten im Zweiten Weltkrieg, die zum Ziel hatte, die Deutschen aus Nordfrankreich zurückzudrängen und dort eine feste Basis aufzubauen.
Dazu gehörten die Invasion in der Normandie unter dem Decknamen Operation Neptune sowie mehrere Folgeoperationen.
Zur Entlastung der Roten Armee hatte Josef Stalin die Westalliierten zur Eröffnung einer zweiten Front gedrängt. Die Konferenz von Teheran im November 1943 beschloss Landungen in Nord- und Südfrankreich, die Operationen Overlord und Anvil.
An den Landungen nahmen Soldaten aus Großbritannien, den USA, Polen, Frankreich, Neuseeland, Kanada und vielen anderen Nationen teil. Gleichzeitig wurde eine große Armada an Schiffen für die Überfahrt, die Landungen und die Nachschubversorgung bereitgestellt, sowie eine immense Anzahl von Flugzeugen.
Die Deutschen hatten an der Atlantikküste ein Atlantikwall genanntes System von Verteidigungsanlagen errichtet und rechneten – auch wegen der alliierten Täuschungsoperation Fortitude – mit einer alliierten Invasion beim Pas-de-Calais.
Um die Deutschen annehmen zu lassen, die Invasion würde bei Pas-de-Calais oder in Norwegen stattfinden, starteten die Alliierten die so genannte Operation Fortitude.
Im Südosten Englands wurde daher die fiktive First U.S. Army Group („FUSAG“) aufgestellt. Falscher Funkverkehr bestärkte die deutschen Vermutungen, dass die Invasion im Gebiet des Pas-de-Calais stattfinden sollte. So wurde von der Rekrutierung der Soldaten aus den unterschiedlichsten US-Staaten berichtet. Fiktive Befehlshaber wurden erfunden und komplette Baseball- und Footballspiele zwischen den Abteilungen übertragen. Auch Privatnachrichten von den nicht-existenten Soldaten zurück in die Heimat wurden verlesen.
Die Deutschen hatten ein Netzwerk von Spionen in Großbritannien installiert, die allerdings vom britischen MI5 im Kriegsverlauf weitgehend enttarnt und zum Teil als Doppelagenten eingesetzt werden konnten. Diese Überläufer lieferten im Rahmen des „Double Cross Systems“ den Deutschen falsche Informationen über Ort und Konzentration der alliierten Truppen. Gleichzeitig wurden auch Attrappen von Landungsbooten in den Häfen in Südost- und Ostengland platziert, die von der deutschen Luftwaffe fotografiert wurden und so die Annahme einer Invasion im Pas-de-Calais-Bereich erhärteten.
Im Verlauf der Operation Fortitude wurde von Schottland aus Funkverkehr simuliert, um die Deutschen glauben zu lassen, dass eine Invasion auch in Norwegen stattfinden würde. Als Konsequenz beließen die Deutschen Truppenverbände in Norwegen, die sonst nach Frankreich verlegt worden wären. Auch die Briten kreierten eine nicht existente Armee, die 4. Britische Armee, die als fiktiver Verband zur Durchführung dieser Invasion in Norwegen dienen sollte.
Freitag, 5. Juni 2009
05. Juni - 24 Stunden Gebet – Schalom
Heute Nacht habe ich beim 24 Stunden Gebet im CZI die Zeit vom 23:30 bis 01:00 Uhr gehabt. Wie immer war ich von der Kreativität und Einfallsreichtum der Mitarbeiter begeistert.
Hinten im Raum haben sie einen großen Zelt aufgebaut und vor dem Zelt stand einem Schild auf dem es Stand Schalom bedeutet viel mehr als nur Frieden. Bitte eintreten und mehr erfahren.
Auf den innen Wänden des Zeltes waren Schilder aus Pappen mit Begriffen und Bibelverse zum Thema Schalom.
Ich möchte nun hier alles wiedergeben was im Schalom-Zelt war.
Freude
Jesaja 25,9 - Und an jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, daß er uns rette; das ist der HERR, auf den wir hofften; nun laßt uns frohlocken und fröhlich sein in seiner Rettung!
Jesaja 52, 7-8 Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der Frieden verkündigt, der gute Botschaft bringt, der das Heil verkündigt, der zu Zion sagt: Dein Gott herrscht als König! Da ist die Stimme deiner Wächter! Sie werden ihre Stimme erheben und miteinander jauchzen; denn mit eigenen Augen werden sie es sehen, wenn der HERR wieder nach Zion kommt.
Kraft
Jesaja 40, 29 - 31 Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.
Friede, Trost und Heilung
Jesaja 57, 18-19 Seine Wege habe ich gesehen; dennoch will ich es heilen und es leiten und ihm und seinen Trauernden mit Tröstungen vergelten, indem ich Frucht der Lippen schaffe: Friede, Friede den Fernen und den Nahen, spricht der HERR; ja, ich will es heilen!
Voll bezahlt
Micha 7, 18-19 Wer ist ein Gott wie du, der die Sünden vergibt und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erläßt, der seinen Zorn nicht allezeit festhält, sondern Lust an der Gnade hat? Er wird sich wieder über uns erbarmen, unsere Missetaten bezwingen. Ja, du wirst alle ihre Sünden in die Tiefe des Meeres werfen!
Erlösung
Psalm 34,23 Der HERR erlöst die Seele seiner Knechte, und alle, die auf ihn vertrauen, werden es nicht zu büßen haben.
Markus 10,45 Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Ruhe und Stille
Mat. 11, 29-30 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Gemeinschaft
Epheser 2, 18-19 denn durch Jesus haben wir beide den Zutritt zu dem Vater in einem Geist. So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen d.h. Familienangehörige.,
Glück und Wohlergehen
5. Mose 30, 8-10 Du aber wirst umkehren und der Stimme des HERRN gehorchen und alle seine Gebote befolgen, die ich dir heute gebiete. Und der HERR, dein Gott, wird dir Überfluß geben in allem Werk deiner Hände, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehs, an der Frucht deines Landes zu deinem Besten; denn der HERR wird sich wiederum über dich freuen, zu deinem Besten, wie er sich über deine Väter gefreut hat, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und seine Gebote und seine Satzungen befolgst, die in diesem Buch des Gesetzes geschrieben stehen; wenn du zu dem HERRN, deinem Gott, umkehrst von ganzem Herzen und von ganzer Seele.
Paslm 1, 1-3 Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat an der Weisung des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl.
Maleachi 3, 10 Bringt den Zehnten ganz in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei, und prüft mich doch dadurch, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen in überreicher Fülle herabschütten werde!
Sicherheit
Psalm 28,7-8 Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir wurde geholfen. Darum frohlockt mein Herz, und ich will ihm danken mit meinem Lied. Der HERR ist ihre Stärke und die rettende Festung seines Gesalbten.
2.Sam 22, 1-4 Und David redete zu dem HERRN die Worte dieses Liedes, an dem Tag, als der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde errettet hatte, auch aus der Hand Sauls. Er sprach: Der HERR ist mein Fels, meine Burg und mein Retter; Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine sichere Festung und meine Zuflucht, mein Retter, der mich von Gewalttat befreit! Den HERRN, den Hochgelobten, rief ich an – und wurde von meinen Feinden errettet!
Heil und Heilung
Jesaja 53, 4-5 Fürwahr, er hat unsere Leiden. getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
Rettung
Psalm 27, 7-10 O HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und antworte mir! Mein Herz hält dir vor dein Wort: »Sucht mein Angesicht! « Dein Angesicht, o HERR, will ich suchen. Verbirg dein Angesicht nicht vor mir; weise deinen Knecht nicht ab in deinem Zorn! Meine Hilfe bist du geworden; verwirf mich nicht und verlas mich nicht, du Gott meines Heils! Wenn auch mein Vater und meine Mutter mich verlassen, so nimmt doch der HERR mich auf.
Zuflucht
Jeremia 16,19 O HERR, du meine Stärke, meine Burg und meine Zuflucht am Tag der Not! Zu dir werden die Heidenvölker kommen von den Enden der Erde und sagen: Nur Betrug haben unsere Väter ererbt, nichtige Götzen, von denen keiner helfen kann!
Gerechtigkeit und Frieden
Psalm 85, 10-14 Gewiss ist seine Rettung denen nahe, die ihn fürchten, damit die Herrlichkeit in unserem Land wohne. Gnade und Wahrheit sind einander begegnet, Gerechtigkeit und Friede haben sich geküsst. Die Wahrheit wird aus der Erde sprossen und Gerechtigkeit vom Himmel herabschauen. Dann wird der HERR auch das Gute geben, und unser Land wird seinen Ertrag abwerfen; Gerechtigkeit wird vor Ihm hergehen und den Weg bereiten für seine Tritte.
Dankbares Herz
Psalm 69,31 Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied und ihn erheben mit Dank.
Reichtum, Stärke und Fülle in Gott
Epheser 1,15-23 Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu gedenken, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch [den] Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst, erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist, was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Die hat er wirksam werden lassen in Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen [Regionen], hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen; und er hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.
Ausreichend in vollem Maß, nichts weniger als das Maximale
Psalm 23 Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte im finsteren Todestal, so fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.
2 Kor 9,8 Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, so dass ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk,
Abwesenheit von Störung, Erregung und Zweitracht
Offen 21,3-5 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
Gesundheit
Matt 11, 4-5 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr hört und seht: Blinde werden sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote werden auferweckt, und Armen wird das Evangelium verkündigt.
Eingehüllt sein in Gott
5 Mose 32,11 wie ein Adler seine Nestbrut aufscheucht, Der Adler scheucht seine flügge gewordenen Jungen für ihren ersten Flug aus dem Nest, um dann unter sie zu fliegen und sie auf seinen Schwingen zu tragen, wenn sie müde geworden sind. über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie auf seinen Schwingen trägt.
Psalm 3,4 Aber du, HERR, bist ein Schild um mich, bist meine Herrlichkeit und der mein Haupt emporhebt.
Zusammengefasst also bedeutet der hebräische Begriff Schalom zunächst Unversehrtheit, Heil, Frieden; es ist damit nicht nur Befreiung von jedem Unheil und Unglück gemeint, sondern auch Gesundheit, Wohlfahrt, Sicherheit und Ruhe.
Donnerstag, 4. Juni 2009
04. Juni - Hauskreis - Petrus und Berufung
Heute habe ich den Hauskreis geleitet, weil Birgit verhindert war. Wir haben Teil 2 von der Predigt über Petrus durchgenommen. Thema war: wie es Jesus gelang, aus einem cholerischen Fischer einen verantwortungsbewussten Hirten seiner Gemeinde zu machen.
Folgende Fragen und Impulse zum Thema haben wir besprochen:
- Wie gelingt es dir, dich zu motivieren, in der Bibel zu lesen?
- Inwiefern hat dir das Lesen in der Bibel dabei geholfen, deine Berufung bzw. Lebensbestimmung zu finden?
- Überlege eine Herausforderung im Glauben (Stichwort „auf dem Wasser gehen“), in der du gewachsen bist.
- Gibt es auf der Suche nach deiner Berufung Herausforderungen, vor denen du ausgewichen bist, und warum?
- Gibt einen möglichen Berufungsbereich in dem du dir vorstellen könntest, eine zeitlang konkret Praxiserfahrung zu sammeln? Was wäre eine echte Herausforderung für dich (jetzt oder später)?
- Was ermutigt dich im Blick auf die Charakterveränderung des Petrus?
- Gibt es etwas, was dich hindert, Jesus freie Hand zu lassen im Blick auf die Veränderung deines Charakters?
- Was meinst du ändert sich, wenn du aus der Kraft des Heiliges Geistes lebst? Was verlierst du und was gewinnst du?
- Mit zunehmendem Wachstum im Christsein und Glauben kann sich auch deine Berufung verändern. Erkennst du entsprechende Zusammenhänge und Entwicklungen in deinem Leben oder bei Menschen, deren Entwicklung du verfolgt hast?
- Aufgabe im Blick auf deinen Hauskreis/deine Kleingruppe: Wähle ein oder zwei Teilnehmer unter Fragestellung aus: Wo ist deiner Meinung nach Wachstum bei den Betreffenden zu erkennen? Was würdest du ihnen zutrauen und warum? Wenn möglich, versuche deine Sichtweise als Angebot zu formulieren, dass die Teilnehmer zum Nachdenken motiviert.
Die letzte Aufgabe war sehr wohltuend und wir haben offen und frei einander Mut zusprechen können.
Mittwoch, 3. Juni 2009
03. Juni - Der Google Falle von Gerald Reischl
Ich habe vor einige Wochen „Die Google Story“ und „What would Goggle do?“ als Hörbücher
gehört. Nun dachte ich es wäre dran ein Buch zu hören was nicht ganz so positiv Google gegenüber ist.
Selbstverständlich kommt das kritische Buch aus Deutschland - denn die Deutschen können wahnsinnig gut das berühmte Haar in der Suppe finden. Manchmal aber hatte ich leider das Gefühl, der Autor warnte von dem potentielle Haar in der Suppe was eines Tages in der Suppe sein könnte, anstelle von realen Ereignisse.
Trotzdem – Hut ab denn es bedarf einer großer Portion Mut, ein Buch über Google zu schreiben, das sich kritisch mit dem Unternehmen auseinandersetzt.
Fast alle Menschen die ich kennen stehen Google aus dem kalifornischen Mountain View zumeist positiv und unkritisch gegenübersteht.
Dennoch wurden in den vergangenen Monaten vermehrt von verschiedenen Seiten kritische Stimmen laut geworden sind, die vor Googles Dominanz warnen und eine Aufsplittung des Konzerns fordern. Vor allem die Konkurrenten des Konzerns und manche Datenschutzverbände fördern diese Stimmung.
“Die Google-Falle“ soll beitragen und aufzeigen in welchem Gefahren Internet-Nutzer leben, und worauf wir achten sollten wenn wir das Internet für unsere Zwecke nutzen wollen.
Ständig wurden im Buch die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Gesetzeslage von Datenschutz in den USA und Europe vor Augen geführte und andauert wurde die angeblichen Versäumnisse die Europa dabei gemacht hat, proklamiert.
Google wird vom Autor überführt seit Jahren schon der eifrigste Datensammler der Welt zu sein, weil es zahlreiche Patente auf Methoden gibt, mit denen die Internet-Nutzer verfolgt, analysiert und kategorisiert werden.
In der “Google-Falle” steht aber auch, welche Pläne Google für die Zukunft hat; warum es ins Handy- und Telekom-Geschäft einsteigen will und wie es den kompletten Werbemarkt – vom Internet über Zeitungen bis hin zum TV– dominieren will. Und wenn Google an Projekten arbeitet, die sich mit Medizin, Genforschung und Genanalyse beschäftigen, sollte uns das, laut Autor, zu denken geben und Angst machen.
Allerdings stellte sich bei mir ständig die Frage – wem vertraue ich lieber meine Daten an: der Regierung oder einem privaten Unternehmen mit dem Ziel „Do no evil“? Persönlich wähle ich sehr gerne Google – obwohl die Regierung jederzeit gerichtlich Google zwingen kann meine Daten auszuhändigen
Nun ich stimme dem Autor zu, wenn er sagt: Google ist schon längst keine bloße Suchmaschine mehr. Es ist eine der wertvollsten Firmen der Welt, die es einem ausgeklügelten PR-Konzept und der großen Masse an begeisterten Internet-Nutzern zu verdanken hat, dass deren Chefs zu den reichsten Geschäftsleuten der Welt gehören.
Jedoch ich bin nicht ganz so sicher ob es wirklich auf Kosten des Datenschutzes geschehen ist wie Gerald Reischl gepredigt hat.
Aber ich bin Amerikaner und offenbar haben wir Amerikaner ein ganz andere Sicht bzw. Vorstellung von Datenschutz. Vielleicht liegt das daran, das ich schon zugeben kann – ein gläserner Mensch zu sein. Ich werde er nicht verhindern können, dass Unmengen an Daten von mir und über mich gesammelt werden. Seit ich klein war, haben mir die Hollywood Filme gezeigt, dass fast jeder Person alles über mich herausfinden kann.
Vielleicht aber liegt es daran, dass ich einfach ein extrovertierter Mensch bin und gerne private Dinge von mir preis gebe. Sonst hätte ich bestimmt kein Blog.
Hat es sich gelohnt dieses Buch zu kaufen und zu hören – Definitiv! Ich kann nur jeden „Googleaner“ empfehlen dieses Buch zu besorgen und vieles aus einem ungewohnten Perspektiv zu betrachten – für mich war es sehr bereichend.
Dienstag, 2. Juni 2009
02. Juni - Patenkind Jonnas 2. Geburtstag
Heute hatte mein Patenkind Jonna Geburtstag. Sie bekommt von mir wie immer ein weitere Teil von der fünfteiligen Bibelbilderbuchreihe von Kees de Kort,
Obwohl das Bild Band 3 zeigt ist sie erst zwei geworden. Letztes Jahr zur Weihnachten hat sie Band 2 bekommen. Ist sie nicht süß? Aber vorsicht - sie kann jetzt schon eine Zicke sein!
Mein Lieblingsbild ist wo ich aus dem Buch lesen darf und alle Kinder um mich bzw. auf mich drauf sind. Oben rauf ist der Bruder Jonna – wir verstehen uns auch ganz gut.Ich habe mich lang dagegen gesträubt ein Patenonkel zu werden, weil ich die Kindertaufe strikt ablege – aber bei Jonna gab es keinen Gefahr da beide Eltern im Christum Zentrum Itzehoe – eine evangelische Freikirche in Itzehoe.
In vielen Freikirchen wie zum Beispiel bei auch den Baptisten wozu CZI gehört ist die Gläubigentaufe die Regel. Sie geschieht hier nach biblischem Vorbild durch vollständiges Untertauchen in Wasser. Die meisten Freikirchen erkennen eine Säuglingstaufe nicht als eine gültige christliche Taufe an, da ihr das persönliche Glaubensbekenntnis des Täuflings als wesentliches Qualitätsmerkmal fehle.
Montag, 1. Juni 2009
01. Juni - Celle
Pfingstmontag – Braunschweig, Wolfenbüttel, Königslutter und Magdeburg liegen schon hinter uns. Heute wollen wir beim strahlenden Sonnenschein Celle auf dem Weg nach Hause anschauen.
Die Fachwerk-Altstadt und der Schloss sind die Hauptattraktionen der Stadt Celle. Im Zweiten Weltkrieg unbeschadet geblieben, sind hier zahlreiche Fachwerkhäuser aus den letzten Jahrhunderten zu finden, die aufwändig originalgetreu restauriert wurden.
Das Celler Schloss war eine der Residenzen des Hauses Braunschweig-Lüneburg. Die vierflügelige Anlage ist das größte Schloss in der Region der südlichen Lüneburger Heide.Wir haben eine Führung gemacht und sofort dachte ich „oh nein“ denn unsere Tour Guide hatte eine starke russische Akzent. Nicht gegen Russen, aber ich wollte gerne eine „eingeborene“. Aber nach kurzer Zeit waren wir von ihrem Charme und Wissen begeistert.
Das Schlosstheater Celle wurde 1674 gegründet und gilt damit als das älteste noch bespielte Theater Deutschlands sowie als das älteste Barocktheater Europas. Das heutige Schlosstheater entstand auf Veranlassung Herzog Georg Wilhelm, der sich vor seinem Regierungsantritt zeitweilig in Venedig aufhielt und dort die italienische Oper kennen lernte. Der Herzog unterhielt damals wechselnde Schauspielensembles, die er zum Beispiel aus Frankreich, Italien, aber auch aus dem benachbarten Hannover rekrutierte. Wahnsinn!Die Hofkapelle wurde nach der Reformation umgebaut und ist mit ihrer Renaissanceausstattung bis heute nahezu unverändert erhalten. Unglaublich!
Danach haben wir uns einen Kutschentour durch Celle uns gegönnt. In Braunschweig hatten wir eine Führung zur Fuß. In Magdeburg fuhren wir mit einem Bus und Boot. Jetzt war eine altmodische Pferdekutsche dran und es hat sich auf jeden Fall gelohnt.Danach fuhren wir zu dem Französische Garten. Ein öffentlicher Park im Süden der historischen Altstadt. Beiderseits einer geraden Lindenallee als Ost-West-Achse umfasst er Blumenbeete, Rasenflächen, Baumgruppen und einen Teich mit Fontäne. Sehr schön. Besonders diesen Baum im Topf fand ich ungewöhnlich. Das sind tatsächlich Menschen die vorbei laufen.
Dann aber fuhren wir nach Itzehoe. Drei wunderschöne Tage mit eine wunderschöne Frau.
Sonntag, 31. Mai 2009
31. Mai - Königslutter und Magdeburg
Heute Morgen beschlossen wir nach Magdeburg zu fahren ohne die Autobahn zu nutzen. Ich wollte durch die schöne Landschaft auf der B1 fahren. Wir sahen schon von weiten den Kaiserdom Königslutter was das Wahrzeichen des Ortes ist.
Kaiser Lothar III. ließ das Kirchengebäude 1135 als Klosterkirche des von ihm gleichzeitig gegründeten Benediktinerklosters errichten - ein monumentales Gotteshaus. Vom Gründer mit vielen Reliquien ausgestattet, entwickelte sich die Kirche im späten Mittelalter zu einem bekannten Wallfahrtsort für Menschen aus Lübeck, Lüneburg, dem Rheinland und Thüringen.
Die ca. 900 Jahre alte Kaiser-Lothar-Linde vor dem Dom ist ein Naturdenkmal und beeindruckte Ramona am meisten von allem. Die Kaiser Lothar Linde soll zu Baubeginn des Kaiserdom Königslutter im Jahre 1135 gepflanzt worden sein. Sie hat einen Stammumfang von 13 Metern und ist ein Naturdenkmal.Nun vielleicht fragt du dich warum in alle Welt frage ich mit Ramona nach Magdeburg. Vor einigen Monaten habe ich bei der Nordakademie eine neue Klasse unterrichtet und eine junge Frau stellt sich vor und erzählte, dass sie aus Magdeburg kam. Ich sagte daraufhin Madgeburg sei keine schöne Stadt. Sie widersprach und wollte wissen wann ich das letzte Mal dort gewesen sei. Ich sagte, es war nicht lange nach der Wende und ich bin nur durch gefahren. Sie ermutigte mich Magdeburg noch einen Chance zu geben und ich bin dankbar für diese Herausforderung.
Magdeburg hat von 1990 bis 2005 rund 60.000 Einwohner verloren und ist von knapp 290.000 auf nunmehr 230.000 Einwohner geschrumpft. Wahnsinn finde ich das.
Circa 86 % der Einwohner sind konfessionslos. Dennoch waren am Pfingsten die Kirchen voll mit Familien. Ich war überrauscht bis ich erfuhr, das es nicht um Konfirmation oder Firmung sondern um Jugendfeier von den Jungen Humanisten handelte. In der DDR gab es damals die Jugendweihe eine festliche Initiation, die den Übergang von der Jugend ins Erwachsenenalter kennzeichnen soll. Nun haben die Jungen Humanisten diese Rolle übernommen.In den vergangenen 10 Jahren haben über 8000 Familien in Magdeburg die stattfindende JugendFEIER in Anspruch genommen. Seit 2001 werden die Feiern sogar in Magdeburgs schönstem Veranstaltungssaal, der Johanniskirche, durchgeführt. In letztem Jahr, feiert 820 Familien den Schritt ins Erwachsenenleben ihrer Kinder mit den Jungen Humanisten.
Nach dem Krieg wurden aus Geldmangel aber von den beschädigten Gebäuden nur die wertvollsten gerettet darunter der Magdeburger Dom, das Kloster Unser Lieben Frauen und das Rathaus. Typisch von den DDR wurden zwischen 1951 bis 1966 acht Kirchen gesprengt oder abgerissen, die zwar ausgebrannt waren, aber als wiederaufbaufähig galten.Beeindruck hat mich sehr die Grüne Zitadelle. Sie ist ein von Friedensreich Hundertwasser entworfenes Gebäude in Magdeburg. Fertiggestellt wurde es im Jahr 2005. Es handelt sich dabei um das letzte Projekt, an dem Hundertwasser vor seinem Tod gearbeitet hat.
Das Haus befindet sich direkt in der Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zum Domplatz und dem Landtag, Im Erdgeschoss befinden sich mehrere Geschäfte, ein Café, ein Restaurant und ein Hundertwasser-Geschäft. Weiterhin gibt es im Gebäude ein Hotel und einen Kindergarten. Der überwiegende Teil des Hauses wird als Wohnraum genutzt.Friedensreich Hundertwasser war durch und durch Künstler – geboren Friedrich Stowasser nahm er sich die Freiheit den Künstlernamen „Hundertwasser“ zu geben da „sto“ in vielen slawischen Sprachen das Wort für hundert ist. Während seiner Zeit in Japan entstand auch der Name Friedensreich. Er übersetzte seinen Vornamen in die japanischen Schriftzeichen für die Begriffe Friede und reich und nannte sich von nun an Friedensreich.
Friedensreich Hundertwasser war ein sehr naturverbundener Künstler. Er setzte sich in seinen Werken und Aktionen für Frieden, Freude und Schönheit ein und für das Wohlergehen der Menschen.Hundertwasser srpach oft von den drei Häuten des Menschen, von drei Schichten, die ihn umgeben, ihn schützen und gedeihen lassen. Da ist zum einen seine natürliche Haut, dann seine Kleidung und darüber sein Haus. Später fügte Hundertwasser diesen drei Häuten zwei weitere hinzu: die familiäre Haut und die globale Haut. Stoff zum nachdenken.
Auf die Vielfalt und den Abwechslungsreichtum der Formen und Farben kam es Hundertwasser an. Rasterförmig gekachelte Wände waren ihm ein Gräuel; er wollte es unregelmäßig haben, »tanzend«, wie er es nannte. Das galt auch für die Fenster, die er nicht nur in Form und Größe variierte, sondern außerdem in verschiedenen Höhen und ungleichmäßigen Abständen anbringen ließ.
Die Gerade und den rechten Winkel, die er schon als Maler verteufelt hatte, verabscheute er auch als Baumeister. Gewellte Wände und unebene Fußböden fand er schön und setzte sie immer wieder wenigstens für Treppenhäuser und Korridore ein.
Abends fuhren Ramona und ich nördlich zu dem Wasserstraßenkreuz von Magdeburg.
Mittelpunkt des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg ist die Kanalbrücke Magdeburg. Sie führt den Mittellandkanal über die Elbe hinweg. Östlich der Elbe geht der Mittellandkanal in den Elbe-Havel-Kanal über.Bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts war geplant, eine Kanalbrücke über die Elbe zu bauen und damit die letzte Lücke der durchgehenden Wasserstraßenverbindung zwischen Rhein und Oder zu schließen. Um den Mittellandkanal und den Elbe-Havel-Kanal zu verbinden, wurde 1934 mit dem Bau der Kanalbrücke über die Elbe begonnen. Kriegsbedingt mussten aber die Bauarbeiten 1942 unvollendet eingestellt werden.
Nach Kriegsende wurde das Projekt jedoch durch die DDR nicht fortgeführt, da an einer Ost-West-Verbindung kein großes Interesse bestand.Die vollständig aus Stahl konstruierte Trogbrücke stellt das Kernstück des Wasserstraßenkreuzes dar. Mit 918 m ist sie die längste Kanalbrücke Europas und führt den Mittellandkanal über die Elbe hinweg in Richtung Elbe-Havel-Kanal.
Am Wasserstraßenkreuz trifft der aus dem Ruhrgebiet kommende Mittellandkanal auf die Elbe. Er verbindet die Rhein-Ruhr-Region und die norddeutschen Industrie-Regionen um Osnabrück, Salzgitter und Hannover mit dem Nordosten Deutschlands. Dabei muss die Elbe auf der längsten Kanalbrücke Deutschlands überquert werden. An den Mittellandkanal schließt sich der Elbe-Havel-Kanal an, der die Elbe mit Havel und Oder verbindet. Mit dem Wasserstraßenkreuz ist also eine durchgängige Verbindung auf dem Wasserweg vom Westen zum Osten Deutschlands geschaffen worden.
Abends dann verbrauchten wir einem gemütlichen Abend im Sudenburger Kartoffelhaus – Schneidersgarten 2 in Magdeburg das wir zufällig entdeckt haben. Ein ländlich dekoriertes uriges Restaurant, in dem sich alles um die Kartoffel dreht. Die gemütliche Atmosphäre und die freundliche Bedienung überzeugten sofort. Die Getränkekarte auf einem Flasche am Tisch fand ich urwitzig. Unsere Broccoligratin bzw. das Tagesgericht von Schweinemedaillons auf einem Bett von frischem Spinat mit Beilagen aus der Region waren exzellent. Wer Lust auf Kartoffeln hat ist hier genau richtig.
Samstag, 30. Mai 2009
30. Mai - Braunschweig und Wolfenbüttel
Heute fing unsere 3-tägigen Reise an. Ramona und ich haben unsere Kinder an den Ex-Partner verkaufen können. Da es auch das Pfingstwochenende ist erwarten wir super Tagen zusammen.
Wir fuhren erst Mal nach Braunschweig. Ich war schon oft in Braunschweig wegen die EQUIP Schulungen und eine mehrtätigen Willow Creek Leiterschaft Kongresses. Allerdings war Ramona noch nie da gewesen. Sogar in den Staaten kennen wir Braunschweig allerdings unter dem Name Brunswick. Leberwurst heißt sogar in den Staaten Brunswick Sausage.
Die Ursprünge von Braunschweig gehen bis in das frühe 9. Jahrhundert zurück. Insbesondere durch Heinrich den Löwen (Gründer von Lübeck und Schwerin) entwickelte sich die Stadt schnell zu einer mächtigen und einflussreichen Handelsmetropole.
Wir haben beide zwei Dinge über Braunschweig gelernt - ab Mitte des 13. Jahrhunderts gehörte der Hanse an und Braunschweig war Hauptstadt des gleichnamigen Landes, bis dieses 1946 im neu geschaffenen Land Niedersachsen aufging.Hier nun etwas zu Geschichte: Unter dem Einfluss Heinrichs den Löwen entwickelte sich Braunschweig zu einer mächtigen Stadt, welche er zu seiner Residenz ausbaute. So ließ er die Burg Dankwarderode erweitern und den Braunschweiger Dom errichten. Heinrich wählte den Löwen zu seinem Wappentier und ließ dessen bronzenes Abbild um 1166 vor dem Dom auf dem Burgplatz aufstellen. Seitdem ist der Braunschweiger Löwe das Wahrzeichen und Wappentier der Stadt.
Während und vor den 2. Weltkrieg war Braunschweig sehr „braun“. Ab 1923 gewann die NSDAP immer mehr an Einfluss und zog bereits 1924 mit einem Abgeordneten in den Braunschweigischen Landtag ein.
1931 kam es in Anwesenheit Adolf Hitlers zu einem Aufmarsch von circa 100.000 SA-Leuten vor dem Braunschweiger Schloss. Obwohl die Bevölkerung der Stadt Braunschweig eher proletarisch geprägt war,Bereits 1930 gelang der NSDAP eine Regierungsbeteiligung im Freistaat Braunschweig, welche auch für die Einbürgerung Adolf Hitlers verantwortlich war. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Stadtoberhaupt von der NSDAP eingesetzt.
Wichtige nationalsozialistische Institutionen wie die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt und eine SS-Junkerschule waren in die Stadt angesiedelt und Braunschweig wurde zu einem Rüstungszentrum des Dritten Reiches ausgebaut.
Während des Zweiten Weltkrieges war die Stadt zahlreichen Bombenangriffen ausgesetzt, wobei etwa 90 % der Innenstadt zerstört wurden. Der verheerendste war der Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944, durch den Abwurf von circa 200.000 Phosphor-, Brand- und Sprengbomben einen 2½ Tage wütenden Feuersturm entfachten. Über 1000 Menschen kamen bei diesem Angriff ums Leben.Das Happy RIZZI House ist ein zeitgenössisches Gebäude, das vom US-amerikanischen Künstler James Rizzi entworfen. Das Gebäude ist mit Pop-Art-Malereien gestaltet. Häufigstes Motiv an der Fassade sind die fröhlichen Gesichter. Darüber hinaus findet man weitere wiederkehrende Motive wie u.a. Herzen, Augen, Sterne und Vögel. Der fünfgeschossige Bau wird als Bürogebäude genutzt.
Das Braunschweiger Schloss, auf dem Bohlweg im Zentrum der Stadt Braunschweig, war von 1753 bis zum 1918 die Residenz der Braunschweigischen Herzöge.
Der erste Bau wurde ab 1718 unter der Leitung Hermann Korbs errichtet. Nachdem dieses Gebäude 1830 niedergebrannt war, wurde unter Carl Theodor Ottmer bis 1841 ein zweiter Bau errichtet, der nach teilweise schweren Beschädigungen durch Luftangriffe während des Zweiten Weltkrieges aufgrund eines Beschlusses des Braunschweiger Stadtrates im Jahre 1960 vollständig abgerissen wurde.Auf der so entstandenen Brache wurde in der Folgezeit der Schlosspark angelegt. Dieser wurde – aufgrund eines erneuten Beschlusses des Stadtrates aus dem Jahre 2004 – im Frühjahr 2005 vollständig beseitigt, um auf dem so frei gewordenen Gelände bis zum Frühjahr 2007 ein großes Einkaufszentrum durch den Hamburger Großinvestor ECE Projektmanagement, die sogenannten „Schloss-Arkaden“, zu errichten, dessen Westseite zu großen Teilen aus einer originalgetreuen Rekonstruktion der Fassade besteht.
Beeindruckend fand ich die Sache, dass der Fluss Oker unter der Stadt fließt. Kurz vor der Braunschweiger Altstadt teilt sich die Oker auf, in den Westlichen und den Östlichen Umflutgraben, die den historischen Stadtkern etwas höhergelegen umfließen. Diese Umflutgräben wurden im 16. Jahrhundert als äußerer Graben der massiven Stadtbefestigung angelegt. Der eigentliche Okerverlauf durch die Mitte der Stadt wurde überdeckt und verläuft heute unterirdisch in Röhren und kommt erst nördlich der Altstadt wieder zum Vorschein.Abends sind wir dann nach Wolfenbüttel gefahren, ein sehr gute Tipp von unsere Reiseleiterin.
Ab ca. 1430 wurde Wolfenbüttel zur ständigen Residenz der Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg, Bis 1753 war Wolfenbüttel Residenzstadt des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel. Wegen des Wirkens von Lessing wird die Stadt auch als Lessingstadt bezeichnet.In Wolfenbüttel hat sich infolge der geringen Kriegsschäden ein nahezu geschlossenes historisches Stadtbild erhalten. Um dieses Stadtbild zu erhalten, wurde in den 1970er Jahren ein umfangreiches Sanierungsprogramm aufgelegt und war damals eines der größten Stadtsanierungsgebiete Deutschlands.
Im Zuge dieser Sanierungsmaßnahmen ist es gelungen, weite Teile der Altstadt denkmalgerecht zu modernisieren; weit über 150 Einzelobjekte wurden hergerichtet. In Wolfenbüttel befindet sich auch das zweitgrößte noch erhaltene Schloss Niedersachsens, das Schloss Wolfenbüttel.Der Ortsname Wolfenbüttel setzt sich aus dem Grundwort -büttel und dem Bestimmungswort Wolfen zusammen. Das Bestimmungswort vor -büttel ist nicht – wie anzunehmen – in Verbindung mit Wolf zu setzen, sondern es ist ein verschliffener Personenname und geht zurück auf einen Siedler namens Wulferi, der sich an einer Furt an der Oker niedergelassen und die Siedlung Wulferis Buttle gegründet haben soll. Das Suffix –büttel stammt von dem altniederdeutschen Wort bodal und bedeutet „Haus und Hof“ oder „Siedlung“. Die Verbreitung von Büttel-Orten ist auf den norddeutschen Raum begrenzt. Wolfenbüttel ist die südlichste von über 150 Büttel-Ortschaften.