Donnerstag, 10. November 2011

10. Nov – Angry Birds


An der Nordakademie unterrichte ich am Donnerstags „Current Affairs“ und dort habe ich oft als Vorlag eine Internet Seite benutzt - www.breakingnewsenglish.com

Diese Woche haben wir über das App „Angry Birds“ gesprochen, dass schon über 500 Millionen runtergeladen wurde.

Angry Birds ist ein Artillery-Computerspiel, das vom finnischen Entwicklerstudio Rovio Entertainment Ltd. entwickelt und im Dezember 2009 veröffentlicht wurde. Das Spiel gibt es für zahlreiche Betriebssysteme und Geräte.

Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine Reihe von Vögeln, die ihre von Schweinengeklauten Eier zurückholen wollen. In jedem Level gilt es, mithilfe einer Schleuder die Vögel auf Holz-, Stein- und Glasbauten zu schießen, in denen sich die Schweine verstecken. Für jedes zerstörte Objekt werden Punkte vergeben. Primäres Ziel eines jeden Levels ist es, alle Schweine zu vernichten. Bei Vollendung eines Levels werden abhängig von der erreichten Punktzahl bis zu drei Sterne vergeben. Das Sammeln von drei Sternen in jedem Level ist ein optionales Ziel. Im Spielverlauf werden neue Vögel mit individuellen Eigenschaften freigeschaltet. Art, Anzahl und Reihenfolge der Vögel ist für jeden Level vorbestimmt. Jedes Level ist beliebig wiederholbar.

Extrem hohe Suchtgefahr!

Mittwoch, 9. November 2011

09. Nov – Das Geheimnis und die Spur der Hebamme


Ich höre Zurzeit eine vierteiliges Saga von eine Hebamme, Geschrieben von Sabine Ebert führt die „Hebammen”-Saga in die Zeit der Regentschaft Kaiser Barbarossas und seines Sohnes Heinrich VI. So erlebe ich, wie Ende des 12. Jahrhunderts Siedler durch den Dunklen Wald zogen, um Land östlich von Saale und Elbe zu erschließen, und wie das erste Silber im Erzgebirge gefunden wurde, während sich weltliche und geistliche Fürsten gegen Heinrich den Löwen auflehnten, den mächtigen Herzog von Sachsen und Bayern und Freund des Kaisers.

TEIL 1 - Das Geheimnis der Hebamme

Das Kaiserreich Barbarossas im 12. Jahrhundert: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will ein grausamer Burgherr der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit Not gelingt ihr die Flucht aus ihrem fränkischen Dorf. Um zu überleben, schließt sich das Mädchen einer Gruppe Siedler an, die ostwärts in die Mark Meißen ziehen, um in einem noch unerschlossenen Gebiet Land urbar zu machen.
Angeführt werden die Menschen, die sich im Osten ein neues, besseres Leben aufbauen wollen, von dem Ritter Christian, nach dem das entstehende Dorf benannt wird. Fasziniert vom Können Marthes, nimmt er sie mit nach Meißen zu Markgraf Otto und dessen Gemahlin Hedwig. Doch dort erregt sie die Aufmerksamkeit von Christians erbittertestem Feind. Und auch in Christiansdorf überschlagen sich bald die Ereignisse: Nachdem Hallesche Salzfuhrleute hier Silber entdeckt haben, ist es mit der Ruhe und Abgeschiedenheit des Ortes bald vorbei und kommt es zu blutigen Kämpfen.
 "Das Geheimnis der Hebamme" handelt vom Zug der Siedler in die Gebiete östlich von Saale und Elbe, und den ersten Silberfunden im Erzgebirge 1168 – in Christiansdorf, dem späteren Freiberg. 
 Die Handlung vollzieht sich vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa, den sächsischen Fürsten und Herzog Heinrich dem Löwen. 


TEIL 2 - Die Spur der Hebamme

Dieses Teil der Saga setzt drei Jahre nach Ende des ersten Bandes ein: Heinrich der Löwe kehrt 1173 von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land zurück, was nicht nur für den Meißner Markgrafen den Beginn neuerlicher Kämpfe bedeutet. Auch die Christiansdorfer müssen sich auf schlechte Nachrichten gefasst machen: Mit dem Löwen ist auch Christians alter Feind Randolf zurück. 
Marthe wird beschuldigt, heidnischen Aberglauben und Schadenszauber praktiziert zu haben, und kommt vor ein Kirchengericht. Als Christian ihr zu Hilfe eilen will, erfährt er, dass sie spurlos aus dem Kerker verschwunden ist. Seine verzweifelte Suche bleibt erfolglos, und so hat er schließlich nur eine Erklärung: Sie ist umgebracht worden, und ihr Leichnam wurde heimlich beseitigt. Er zerbricht fast daran, ebenso wie Lukas, der sich schuldig fühlt, weil seine ungeliebte Braut den Häschern Marthes Aufenthaltsort verraten hat.
 Die Handlung führt die Protagonisten unter anderem auch nach Goslar, Braunschweig und auf die Wartburg. Die letzte Szene spielt in Chiavenna, als es im Januar 1176 zum Bruch zwischen Barbarossa und Heinrich dem Löwen kommt. 


Bisher machte es richtig Spaß die ersten 14 Stunden zu hören.

Dienstag, 8. November 2011

08. Nov – Spanisch


In Spanisch heute habe ich versucht die Farben zu lernen:

blanco = weiss
amarillo = gelb
rojo = rot
negro = schwarz
violeta = lila
beige = beige
verde = gruen
naranja = orange
gris = grau
marrón = braun
rosa = rosa
azul = blau


und auch die Zahlen sollte ich kennen:

1 = uno
2 = dos
3 = tres
4 = cuatro
5 = cinco
6 = seis
7 = siete
8 = ocho
9 = nueve
10 = diez
11 = once
12 = doce
13 = trece
14 = catorce
15 = quince
16 = dieciséis
17 = diecisiete
18 = dieciocho
19 = diecinueve
20 = veinte
30 = treinta
40 = cuarenta
50 = cincuenta
60 = sesenta
70 = setenta
80 = ochenta
90 = noventa
100 = cien
101 = ciento uno
102 = ciento dos
200 = doscientos /as
203 = doscientos /as tres
300 = trescientos /as
304 = trescientos /as cuatro
400 = cuatrocientos /as
420 = cuatrocientos /as veinte
500 = quinientos /as
543 = quinientos / ascuarenta y tres
600 = siesciento
700 = setecientos
800 = ochocientos
900 = novecientos
1000 = mil
2100 = dos mil cien
30500 = treinta mil quinientos /as
100.000 = cien mil
1.000.000 = un millón

Montag, 7. November 2011

07. Nov – Substitutionstheologie


Bei der „Warum Israel?“ Seminar in der baptisten Gemeinde in Itzehoe haben wir uns mit dem Substitutionstheologie beschäftigt.

Als Substitutionstheologie oder Ersetzungstheologie bezeichnet man die Lehre, wonach das Volk Israel nicht mehr das Bundesvolk ist, sondern dafür jetzt die Gemeinde.

Aufgrund des neuen Bund durch Jesus seien Gottes Verheißungen an Israel auf die Kirche als neues Volk Gottes übergegangen. Juden können ihr Heil daher nur noch durch die Glauben an Jesus Christus.

Dieses Dogma bestimmte das Verhältnis des Christentums zum Judentum seit dem ersten Kirchenväter über alle konfessionellen und epochalen Grenzen hinweg.

Erst seit dem Holocaust begann hier allmählich ein Umdenken, das sich seit dem 2. Vaticanum von 1965 auf katholischer, dem Synodalbeschluss der Rheinischen Landeskirche von 1980 auf evangelischer Seite in einer umfassenden Revision der christlichen Lehren niedergeschlagen hat.

Die Substitutionstheologie hat das Verhältnis der Kirche zum Judentum im Lauf der Christentumsgeschichte mit verschiedenen Modellen beschrieben, die im Kern immer auf die Aufhebung oder Auflösung des Judentums hinauslaufen

Es gibt das Ersatzmodell: Die Kirche ersetzt seit der Auferstehung Jesu Christi das Gottesvolk Israel. Sie versteht sich als neues Gottesvolk, das die Verheißungen Israels „geerbt“ habe, während Israel unter dem Fluch und Zorn Gottes stehe. Juden könnten nur noch als Einzelne durch die christliche Glauben Anteil am Heil erhalten. Der besondere Heilsweg der Tora sei jedoch ein- für alle Mal beendet, der Bund Gottes mit seinem Volk zerstört. – Dies war die nahezu durchgängige Auffassung der Kirchengeschichte.

Mir gefällt aber besser das Integrationsmodell: Auch hier versteht sich die Kirche als das einzige Volk Gottes, das aber einen Teil des bleibend erwählten Judentums in sich aufnimmt. Dieser „heilige Rest“ seien die Judenchristen, die seit der Jerusalemer Urgemeinde zusammen mit den Heidenchristen das neue Gottesvolk bildeten.

Die Synagoge sei dazu bestimmt, zukünftig in der Kirche aufzugehen. – Diese Auffassung bestimmte den Pietismus seit dem 17. Jahrhundert und wird bis heute von vielen evangelikalen Gruppen und Freikirchen vertreten, die an der Judenmission festhalten.

Es wurde doch relativ kontrovers diskutiert, denn mir fällt es schwer eine 2000 Jahre alt Lehre "überbord" zu werfen.

Sonntag, 6. November 2011

06. Nov – Predigt über Leiterschaft in Lauenburg


Die Christus Gemeinde Lauenburg liegt mir zur Zeit ziemlich sehr auf dem Herzen. Seit Mai habe ich schon 5x dort gepredigt um diese Gemeinde zu ermutigen und unterstützen.

Deshalb habe ich die ersten in den ersten 10 Minuten von meine Predigt einiges aus meinem Leben erzählt um diese Gemeinde Mut zu machen.

Danach habe ich nun das Thema Leiterschaft gehabt bzw. wie man sich das Recht verdient, andere zur Nachfolge zu gewinnen.

Dieses Thema hatte ich schon in Braunschweig beim EQUIP am Freitagabend übersetzt. Dann es lag mir auf dem Herzen genau dieses Thema hier in Lauenburg weiter zu geben. Denn eine Gemeinde steht oder fällt mit der Leiterschaft vor Ort.

Damit geht es um die zwei Fragen:

  • Vertraue ich dir als Leiter?
  • Respektiere ich dich als Leiter?

Meine Predigt hat sieben Punkte gehabt

1. Respektiere dich selbst und andere, die mit dir zusammen arbeiten. D.h. Ich weiß, wer ich in Jesus Christus bin und schätze die Gaben und Talente die Gott mir gegeben hat. Ich erledige meine Arbeit so gut wie ich kann und nehme nicht jeden Misserfolg oder jene Kritik persönlich.

2. Übertriff die Erwartungen anderer. Denn gute Leiter setzen Maßstäben und legen die Messlatte höher als sonst.

3. Nimm eine klare Stellung ein, was deine Überzeugungen und Prinzipien betrifft. Denn großen Taten gehen starke Überzeugen voraus.

4. Besitze einen Reifengrad, der über dein Alter und deine Erfahrungen hinausgeht.

Reife = Verantwortung, Zuversicht, Beständigkeit, Charakter und Sicherheit!

5. Sei erfolgreich in deinem Beruf, deiner Familie und deinem persönlichen Leben. Dabei ist Erfolg = Wenn diejenigen, die mir am nächsten stehen, mich am meisten lieben und respektieren.

6. Trage zum Erfolg anderer bei. Denn es gibt keine noblere Tätigkeit in der Welt, als einem anderen Menschen beizustehen also einem anderen zu helfen, erfolgreich zu sein.

7. Sei im Denken immer eine Spur schneller als andere. Leiter müssen in die Zukunft vorausschauen und ein besseres Morgen sehen.

Kurz gesagt es ging in der Predigt darum persönlichen Einfluss auf Menschen zu gewinnen also dir das Recht zu verdienen so dass Menschen dir nachfolgen basierend auf Vertrauen und Respekt.

Hier kannst du die Predigt auch hören

Samstag, 5. November 2011

05. Nov - EQUIP in Braunschweig


Esra und ich waren wieder in Braunschweig für EQUIP. Ich habe wieder die ganze 6 Lektionen ins deutsch gedolmetscht.

Hier nun eine gute Erklärung für EQUIP.

Leiterschaft weckt ungeahnte Kräfte. Leiterschaft versetzt die Menschen von dem Leben, das sie leben, in ein Leben, das sie leben könnten.

Bereits seit 1996 hat der gegründete internationale Schulungsdienst EQUIP christliche Leiter freigesetzt und dadurch Gemeinden, Missionsorganisationen, Hilfsdiensten und auch der Geschäftswelt geholfen, vermehrt und zu einem größeren Teil zur Erfüllung des Missionsbefehls beizutragen.

Das Leiterschafts-Schulungsmaterial wurde schon in über 40 Sprachen übersetzt und in mehr als 100 Ländern rund um die Welt gelehrt. Am 1. März 2006 hatte durch EQUIP EINE MILLION internationale Leiter ihr Training absolviert. Und dieser Dienst wächst
weiter. Das Ziel ist jetzt, in den nächsten 5 Jahren weitere 5 Million Leiter in 5 Kontinenten zu schulen und auszurüsten!

Leiterschaft ist ein Prozess, keine Maßnahme. Deshalb werden Esra und ich während der nächsten drei Jahre alle sechs Monate nach Braunschweig kommen und uns im Leiterschaftstraining unterweisen lassen.

Freitag, 4. November 2011

04. Nov - Prüfungen Tag 5


Da ich heute Nachmittag nach Braunschweig fahre um bei EQUIP wieder dabei zu sein, habe ich nur den halben Tag prüfen können.

Die Themen waren: Mercedes, Ifasol, Neuromarketing, PWC, und Key Account Management.

Wobei am meisten wurde zum nachdenken angeregt durch die Präsentationen über Neuromarketing.

Die Dreiteilung der Motive (Balance, Dominanz und Stimulanz) kann nun für die Positionierung von Produkten herangezogen werden.

Indem man die drei Grundmotive in ein Koordinatensystem überträgt und die zwischen den jeweiligen Extrempositionen liegenden Flächen als Mischformen der Grundmotive betrachtet, erhält man eine grafisches Instrument für Marketing.

Man kann nun eine Marke oder ein Produkt in diese Landkarte einordnen, wobei die Annahme gilt, dass die Verbundenheit eines Produktes oder einer Marke zu einem einzelnen Motiv umso stärker beurteilt wird, je näher es an dessen jeweiliger Maximalausprägung positioniert wird.

Ausgehend von der Annahme, dass das Motivsystem eines Kunden nicht ausgeglichen ist, sondern vielmehr bestimmte, individuelle Gewichtungen einzelner Motive bestehen, lassen sich weitgehend homogene Kundengruppen bestimmen.

Die Konsumenten werden analog zur „Limbic Map“ in sechs Hauptgruppen eingeteilt und damit können diese Gruppen nun als Basis zur Zielgruppenfestlegung dienen.

Durch die Anwendung der Limbic Map Methode soll sichergestellt werden, dass diese Beeinflussung die Kaufentscheidung und Bildung von Kaufwünschen optimal unterstützt werden.

Donnerstag, 3. November 2011

03. Nov - Prüfungen 4. Tag


Am vierten Tag gab es Präsentationen über Airbus Cargo, Ostfreisland, Linux, Diageo, Chile, Philips, HSV Handball, Origami, Axel Springer Verlag und schon wieder etwas über den Behrenberg Bank.

Interessant fand ich allerdings einen Vortrag über Pfadfinder.

1899 veröffentlichte der englische General Baden-Powell für die britische Armee das Buch „Aids to Scouting“ (Anleitung zum Kundschafterdienst), das bei den Jugendlichen in England großes Interesse auslöste.

In 1908 veröffentlichte Baden-Powell eine für Jugendliche überarbeitete Version von „Aids to Scouting“ unter dem Titel Scouting for Boys.

Obwohl das in „Scouting for Boys“ Dargestellte eigentlich nur die Methodik der schon existierenden Jugendverbände ergänzen sollte, entstanden auch außerhalb dieser Verbände viele Pfadfindergruppen. Um diese Bewegung in England zusammenzufassen, wurde noch 1908 die Boy Scout Association gegründet.

Gleichzeitig entstanden in vielen anderen Ländern ebenfalls Pfadfindergruppen, so dass es schon vor dem Ersten Weltkrieg auf allen Kontinenten Pfadfindergruppen gab.
Das erste große Pfadfindertreffen fand 1909 mit mehr als 11.000 Teilnehmern in London statt. Baden-Powell war überrascht, als er dort auch Mädchen traf, die sich als Pfadfinderinnen bezeichneten, da sich sein Erziehungskonzept nur an Jungen richtete.
Für die Mädchen wurden deshalb 1910 die Girl Guides (Pfadfinderinnen; in den USA Girl Scouts) gegründet.

Da sich bald auch Jungen unter 12 Jahren den Pfadfindergruppen anschließen wollten, wurde 1914 für sie die Wölflingsarbeit eingeführt, deren Arbeitsformen sich stärker am Spiel orientieren.

Für die älter werdenden Pfadfinder wurde 1919 als dritte Altersstufe die Roverarbeit entwickelt, deren Kern der Dienst an der Gemeinschaft ist.
1920 wurde in London für die männlichen Pfadfinder das Boy Scouts International Bureau gegründet, in dem die Pfadfinderverbände weltweit zusammenarbeiteten und das später seinen Namen in World Organization of the Scout Movement (WOSM) änderte.

1941 starb Baden-Powell mit fast 84 Jahren in Kenia. In seinem letzten Brief hinterließ er der Pfadfinderbewegung ihren bis heute wohl wichtigsten Satz: „Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.“

Mittwoch, 2. November 2011

02. Nov – Prüfungstag 3 an der NAK


Tag 3 von den mündlichen Prüfungen an der Nordakademie. Heute gab es Vorträge über die HDW Werft in Kiel bzw. die Bau von U-Boote und auch eine Präsentation über Rolltreppen von ThyssenKrupp war interessant.

Dann gab es auch zwei Vorträger über Sportarten also Tischtennis und Schwimmen aber überwiegend gab es heute Firmen Präsentationen über Phillips, Clariant, Thomashilfen, Lattoflex, und auch die Berenberg Bank.

Schon letztes Jahr gab es eine Präsentation über das älteste noch existierende deutsche Bankhaus. Denn die Bank führt ihre Ursprünge auf das im Jahre 1590 durch die Niederländer Hans und Paul (II) Berenberg gegründete Handelsgeschäft zurück.

Johann Hinrich Gossler, Schwiegersohn Johann Berenbergs, tritt 1769 in das Unternehmen ein, das somit zu Johann Berenberg & Gossler umfirmiert. 1772 sterben die Berenbergs in der männlichen Linie aus, ihr Name lebt jedoch in der Familie Gossler weiter, der 1880 die Erlaubnis erteilt wird, sich in Berenberg-Gossler umzubenennen. Kern des Unternehmens ist die Handelsfinanzierung.

Im 19. Jahrhundert finanziert die Bank die hamburgische Industrialisierung und das Transportwesen, unter anderem die HAPAG, den Norddeutschen Lloyd und die Ilseder Hütte.

Zwischen 1973 und 2010 war sogar die Nord-LB mit einem Anteil von 25% an der Berenberg Bank beteiligt. Während der Bank in den letzten 10 Jahren die Mitarbeiterzahlen fast verdoppelt hat wie auch die Bilanzsumme von 1.772.000.000 Euro auf 3.242.000.00 Euro.

Die Berenberg Bank hat bei den renom­mierten „Global Private Banking Awards“ die Auszeich­nung „Beste Privatbank in Deutschland“ erhalten. Platz zwei belegte die Deutsche Bank. Die Auszeichnung wurde von den Fachmagazinen „The Banker“ und „Professional Wealth Management“ (Financial Times Verlag) verliehen.

Dienstag, 1. November 2011

01. Nov – Steinbeis


Tag 2 von den mündlichen Prüfungen an der Nordakademie und dabei habe ich heute u.a. Präsentationen über der drohende Verkehrskollaps von Sao Paulo, Easter Island, die Boğaziçi University aus Istanbul, Boston University, Mecklenburg-Vorpommern und die GEMA gehört.

Aber ich habe zwei verschiedene Präsentationen über Papierherstellung in Glückstadt gehabt.

Steinbeis entwickelt und produziert mit annähernd 350 Mitarbeitern Magazinpapiere für den Rollenoffsetdruck sowie Multifunktionspapiere für Büroanwendungen aus 100 Prozent Altpapier.

Steinbeis ist damit größter Arbeitgeber von Glückstadt und zugleich Marktführer für grafische Recyclingpapiere.

Mehr denn je ist der schonende Umgang mit der Ressource Papier aktuell. Computer, Web und E-Mail haben vieler Vorhersagen eines „papierlosen Büros“ zum Trotz nicht zum Sinken des Papierverbrauchs geführt – im Gegenteil.

Bereits 1976 hat Steinbeis damit begonnen, sich konsequent auf die Produktion von Papier aus Altpapier zu konzentrieren. Die innovativen Produkte wurden über die Jahre immer weiter entwickelt.

Beste Werte heißt höchste Qualität. Recyclingpapiere von Steinbeis setzen messbare Standards in allen Produktbereichen.

Steinbeis bietet größtmögliche Umweltverträglichkeit. Von der Forschung über die Produktionstechnik bis zum Endprodukt selbst – Steinbeis setzt Maßstäbe in Sachen Ökologie.

Ökologie und Ökonomie ist kein Widerspruch, sondern bringt beiderseits Vorteile. Hohe Qualität und ökologisches Denken sollen schließlich finanzierbar sein – was täglich beweisen wird.

Am 5. Dezember 2008 wurde Steinbeis Papier mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2008 als eines der drei nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet. Der erstmals in Deutschland ausgelobte Preis wurde auf dem Deutschen Nachhaltigkeitstag, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsiden Horst Köhler stand, vergeben. Die hochkarätige Jury würdigte mit ihrer Auszeichnung die besondere Vorreiterrolle, die Steinbeis Papier mit der konsequent nachhaltigen Ausrichtung national und international einnimmt.